Krakenkind - Maria Grund

Category thriller

Rezension

Autorin: Maria Grund

Verlag: Pinguin Verlag

Inhalt:

“Krakenkind” von Maria Grund spielt im spätsommerlichen Schweden 1996. Ein brutales Verbrechen erschüttert die Region. Einer Frau wird im Wald aufgelauert und sie wird dabei schwer verletzt. Gemeinsam mit der zuständigen Staatsanwältin beginnt die junge Polizistin Sanna zu ermitteln und taucht dabei immer tiefer in eine Welt voller dunkler Geheimnisse und Lügen ein. Kaum haben die Ermittlungen begonnen, gibt es weitere Opfer, wodurch sich der Fall zunehmend zuspitzt und die Ermittler immer weiter unter Druck geraten…

Meine Meinung:

Die Handlung wird multiperspektivisch erzählt, dadurch erhält man als Leser detailierte Einblicke der verschiedenen Gefühle und Gedanken der Personen. Ich hatte das Gefühl die Emotionen selbst mitzuerleben.

Dadurch, dass die Perspektive allerdings alle paar Seiten wechselt, ist es vor allem am Anfang eine Fülle an Informationen, die schwierig einzukategorisieren ist. Mir ist es dadurch außerdem schwer gefallen eine Bindung zu den Personen auszubauen, da man zwar viele Emotionen wahrnehmen kann, aber nicht unbedingt vertieft. Andererseits kann man viele Informationen sammeln und Zusammenhänge selbst erschließen.

Ich habe etwas gebraucht um mich an den Erzählstil zu gewöhnen, aber dann hat der Thriller mich komplett abgeholt und ich hatte Schwierigkeiten das Buch aus der Hand zu legen.

Für alle, die gerne etwas komplexer lesen und den Nervenkitzel lieben.